Zusatzleistungen

In unserem MVZ verbinden wir verschiedene chirurgische und orthopädische Fachbereiche, um Ihnen eine umfassende ambulante Versorgung aus einer Hand zu bieten.
Ergänzend dazu erweitern wir unser Angebot regelmäßig um zusätzliche Leistungen, die Ihre Behandlung sinnvoll unterstützen können.

Sprechen Sie uns gerne an, wir beraten Sie individuell und transparent!

Mit zunehmendem Alter schwinden nicht nur die Muskeln. Auch im Skelett kommt es zu einem zunehmenden Abbau der Knochensubstanz.  Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochendichte und -qualität abnehmen. Dadurch werden die Knochen porös und bruchanfälliger. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, vor allem trifft es durch die hormonelle Umstellung Frauen in der Menopause. Typische Folgen sind Knochenbrüche im Bereich der Wirbelkörper, des Oberschenkelhalses, des Beckens oder des Sprunggelenkes – oft schon bei geringer Belastung oder leichten Stürzen. Da die Erkrankung lange Zeit keine Beschwerden verursacht, bleibt sie häufig unbemerkt, bis es zu einem Knochenbruch kommt.

Eine bewährte Methode zur Früherkennung und zur Verlaufskontrolle ist die DXA-Messung (Dual-Röntgen-Absorptiometrie). Diese Untersuchung misst präzise die Knochendichte, standardisiert an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals.

Vorteile der DXA-Messung:

  • Sehr genaue und zuverlässige Bestimmung der Knochendichte
  • Schnelle und schmerzfreie Untersuchung
  • Sehr geringe Strahlenbelastung
  • Geeignet zur Früherkennung von Osteoporose
  • Ermöglicht die Kontrolle des Therapieerfolgs

Durch eine frühzeitige Diagnose mittels DXA können gezielte Maßnahmen wie medikamentöse Therapie, angepasste Ernährung (z. B. ausreichende Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr) sowie Bewegungstraining eingeleitet werden. So lässt sich das Risiko für Knochenbrüche deutlich reduzieren und Lebensqualität und Mobilität langfristig erhalten.

Die Eigenbluttherapie mit plättchenreichem Plasma (PRP) ist ein biologisches, gängiges Behandlungsverfahren in der Orthopädie und Sportmedizin. Dabei wird dem Patienten Blut entnommen und in einer Zentrifuge aufbereitet, sodass ein Plasma mit hoher Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten) entsteht. Diese enthalten zahlreiche Wachstumsfaktoren, die Heilungs- und Regenerationsprozesse im Gewebe unterstützen können. PRP wird unter anderem bei Sehnenreizungen (z. B. Tennisellenbogen und Achillodynie), Muskelverletzungen, Bandverletzungen oder bei Gelenkverschleiß (Arthrose) eingesetzt.

Eine Weiterentwicklung ist die Kombination aus PRP und Hyaluronsäure. Während PRP vor allem regenerative Prozesse anregt, wirkt Hyaluronsäure als natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit schmierend und stoßdämpfend. Die Kombination kann somit sowohl entzündungshemmende und regenerative Effekte als auch eine verbesserte Gleitfähigkeit im Gelenk fördern – insbesondere bei Arthrose.

Ziele der Behandlung:

  • Förderung der körpereigenen Heilung
  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung von Gelenkfunktion und Beweglichkeit
  • Verzögerung degenerativer Prozesse
  • Unterstützung der Regeneration nach Sportverletzungen
     

Vorteile:

  • Verwendung körpereigener Substanzen (geringes Allergierisiko)
  • Minimalinvasives Verfahren
  • Gute Verträglichkeit
  • Kombinierbar mit anderen Therapiekonzepten
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Mögliche Risiken und Nebenwirkungen:

  • Vorübergehende Schmerzen oder Schwellungen an der Injektionsstelle
  • Reizreaktionen im behandelten Gewebe
  • Sehr selten Infektionen oder Blutergüsse
  • Individuell unterschiedliche Wirksamkeit
  • Die Eigenbluttherapie mit PRP – allein oder in Kombination mit Hyaluronsäure – stellt eine moderne, biologisch orientierte Behandlungsoption dar.

Die Hyaluronsäureinjektion (Viscosupplementation) ist ein etabliertes, konservatives Verfahren zur Behandlung von Gelenkverschleiß (Arthrose), insbesondere am Knie, aber auch an Hüfte oder Schulter. Sie zielt darauf ab, die Gelenkmechanik zu verbessern, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhöhen. 

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Leichte bis mittelschwere Arthrose (insbesondere Gonarthrose/Knie).
  • Wenn Schmerzmittel nicht ausreichen oder nicht vertragen werden.
  • Zur Hinauszögerung eines operativen Gelenkersatzes.
  • Bei Bewegungseinschränkungen durch Knorpelabbau. 

Wirkungsweise

  • Stoßdämpfung & Pufferwirkung: Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Die Injektion idealisiert die verschlechterten Knorpelverhältnisse, reduziert die Reibung und wirkt als Puffer.
  • Schmerzlinderung: Durch die verbesserte Gleitfähigkeit der Knorpelflächen nimmt der Schmerz ab.
  • Entzündungshemmung: Sie wirkt entzündungslindernd auf die Gelenkschleimhaut und Knorpelzellen.
  • Ernährung: Sie fördert die Ernährung des verbliebenen Knorpels. 

Vorteile

  • Schonendes Verfahren: Lokale Anwendung direkt im Gelenk, risikoarm.
  • Langanhaltende Wirkung: Eine Serie von Injektionen (oft 3-5 Sitzungen) kann Schmerzen für mehrere Monate, teils bis zu einem Jahr, lindern.
  • Gute Verträglichkeit: Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt.
  • Verbesserte Beweglichkeit: Patienten berichten häufig von einer gesteigerten Mobilität im Alltag