Innere Medizin

Unter der Leitung von Chefärztin Dr. Claudia Münks-Lederer können sich die Patienten in der Abteilung für Innere Medizin auf ein Team kompetenter Fach- und Assistenzärzte verlassen. Konsequente Diagnostik und Therapie, persönliche Zuwendung und gute Pflege tragen dazu bei, die Genesung aktiv zu fördern. Moderne medizinisch-technische Geräte ermöglichen präzise Diagnosestellungen und eine kompetente Überwachung der Therapieverläufe.

Die Spezialisierung unserer Fachärzte für

  • Innere Medizin
  • Gastroenterologie
  • Diabetologie
  • Pneumologie
  • Kardiologie
  • Schlafmedizin und
  • Nephrologie (Kooperationspartner am Haus)

ermöglicht ein umfassendes Leistungsspektrum, das auch überregional so nur an wenigen Standorten – meist Universitätskliniken – zu finden ist. Spezialisierte Fachärzte arbeiten hier Hand in Hand. Dies ist besonders deshalb von Vorteil, da viele internistische Erkrankungen sich gegenseitig beeinflussen; so leiden beispielsweise viele Diabetiker unter so genannten Apnoen, Atemaussetzern im Schlaf. 

Die Innere Medizin ist Teil des Darmzentrums Kplus St. Remigius Leverkusen sowie des Rheinisch-Bergischen Lungenzentrums. Angeschlossen sind außerdem ein Schlafmedizinisches Zentrum mit Schlaflabor und eine Diabetes-Fußambulanz

Schwerpunkte der Inneren Medizin

Lungen- und Bronchialheilkunde

Erkrankungen im Bereich der Atemwege und der Lunge nehmen ständig zu. Damit wächst der Bedarf an Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten im Bereich der Lungen- und Bronchialheilkunde, so dass der Fachbereich Pneumologie einen besonderen Schwerpunkt innerhalb der Abteilung für Innere Medizin bildet. Im Lungenfunktionslabor bestehen umfangreiche Untersuchungsmöglichkeiten zur Lungenfunktion wie z.B.

  • bodyplethysmographische Messungen
  • Provokationsmessungen
  • Messungen der Diffusionskapazität
  • Bestimmung von Blutgasanalysen.

Im allergologischen Labor können Haut- und Labortestungen sowie spezifische nasale und pulmonale Provokationen durchgeführt werden, um Allergien zu diagnostizieren.

Bronchoskopie

Die Bronchoskopie gehört zu den minimal-invasiven, optischen Untersuchungsverfahren in der Lungenheilkunde. Beim endobronchialem Ultraschall - kurz EBUS -  ist das Bronchoskop zusätzlich mit einem Ultraschallkopf ausgerüstet und liefert damit nicht nur analog-optische, sondern auch sonografische Bilder der Luftwege. So können zusätzlich zu den Schleimhäuten auch die darunter liegenden Gewebsbereiche, die Bronchialwände, und zudem auch Strukturen in der Umgebung der Lunge, wie z.B. die Lymphknoten, dargestellt werden.

Auffälligkeiten und Veränderungen lassen sich aufgrund der genaueren Informationen mit größerer Sicherheit beurteilen, und Gewebsentnahmen aus der Bronchialwand können unter Umständen vermieden werden. Das EBUS-Verfahren verbessert nicht nur die Krebsdiagnostik, sondern erhöht auch die Sicherheit und den Komfort für Patienten.

Belastungsuntersuchungen

Zahlreiche Lungenerkrankungen sowie Erkrankungen der Atemwege sind unter Ruhebedingungen im kompensierten Zustand, d. h. sie verursachen keine akuten Beschwerden. Erst unter Belastungen werden diese bemerkt und vom Patienten beklagt. Um auch hier adäquate Diagnostik betreiben zu können, werden zahlreiche Belastungsuntersuchungen angewandt. Hierzu zählen

  • Belastungsuntersuchung mit Überprüfung der Blutanalyse
  • 6-Minuten-Gehtest sowie Laufband- und Fahrrad-Spiroergometrien.
    So kann z. B. ein belastungsinduziertes Asthma bronchiale diagnostiziert werden.
  • Rechtsherzkatheter in Ruhe und unter Belastung (Fahrradergometer)
  • Provokation und Medikamententestung bei pulmonaler Hypotonie

Zu den Leistungen der Lungen- und Bronchialheilkunde gehören außerdem

  • Spiegelungen des Brustkorbs und der Atemwege
  • Tumortherapie mit der Argon-Plasmakoagulation
  • Bodyplethysmographische Messungen
  • Provokationsmessungen
  • Messungen der Diffusionskapazität
  • Bestimmung von Blutgasanalysen
  • Allergologisches Labor
  • Sportmedizinische Leistungsdiagnostik

COPD - Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Auswurf, Husten, Atemnot – die so genannten AHA-Symptome sind charakteristisch für die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung, kurz COPD. Als wichtigster Risikofaktor gilt das Rauchen, aber auch länger andauernde Reizungen der Lunge mit Schadstoffen durch Staub oder gefährliche Gase  können eine Erkrankung begünstigen.

Rund 15 Prozent der Deutschen über 40 Jahren erkranken an dieser dauerhaften Verengung der Bronchien. Ursachen für diese Verengung ist eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus), ein Anschwellen der Bronchial-Schleimhaut (Ödem) sowie eine krankhaft erhöhte Schleimproduktion (Dyskrinie). Als Folge kommt es zu einer krankhaften Überblähung der Lunge, so dass eine normale Atmung nicht mehr möglich ist. Durch unvollständiges Ausatmen und dadurch bedingtes geringes Einatmen frischer Luft kommt es zu einem Luftstau.

Durch die eingeschränkte Belastbarkeit, dem Vermeiden von Aktivitäten, dadurch bedingtem Muskelabbau und Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems kommt es zu einer Verstärkung der COPD-Beschwerden. Behandelt wird die COPD mit Medikamenten, die die Bronchien erweitern - so genannten Bronchodilatatoren - sowie einer Sauerstoff-Langzeitherapie. Auch Lungensport und Atemtherapie wirken sich verzögernd auf den Krankheitsverlauf aus.

Gastroenterologie und Darmkrebs

In der Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen, der Gastroenterologie, ermöglicht die Endoskopie beim Blick ins Innere des Körpers die sichere Diagnose und gezielte Therapie. HD-Videoendoskope mit der Möglichkeit der digitalen Bildverstärkungsoption - der so genannten virtuellen Chromoendoskopie - wird die Detektion von tumorösen Veränderungen der inneren Oberflächen von Magen, Dünndarm und Dickdarm erheblich erleichtert. Hierdurch sind viele Erkrankungen direkt erkennbar.

Hinzu kommen vielfältige Eingriffsmöglichkeiten durch die Arbeitskanäle der Endoskope, wie zum Beispiel die Entnahme von Gewebeproben oder die Entfernung von Polypen im Darm, die sich im Laufe der Zeit zu bösartigen Tumoren entwickeln können. Erweitert werden die Möglichkeiten der Endoskopie durch technische Zusatzgeräte, wie die Plasma-Argongastherapie, die insbesondere bei Blutungen im Magen oder Darm, aber auch in der Tumortherapie eingesetzt wird. Alle Endoskopien werden unter einer schonenden und für den Patienten komfortablen Propofol-Sedierung entsprechend den Empfehlungen der Fachgesellschaft durchgeführt.

Im Bereich der Dickdarm-Diagnostik steht die Erkennung von Krebserkrankung im Vordergrund. In Deutschland erkranken jährlich etwa 60.000 Menschen an Darmkrebs. Dementsprechend nimmt die Erkrankung in den Bemühungen der Spezialisten einen großen Raum ein. Die Abteilung für Innere Medizin hat sich daher mit der Abteilung für Viszeral- und Thoraxchirurgie zum Darmzentrum Kplus St. Remigius Leverkusen zusammengeschlossen, um für Patienten mit Dickdarm-Krebs besonders abgestimmte Behandlungsprogramme anbieten zu können. Einmal wöchentlich werden alle neu an Krebs erkrankten Patientinnen und Patienten in einer interdisziplinären Tumorkonferenz diskutiert und Therapiekonzepte erstellt.

Weitere Informationen zur Diagnose und Therapie von Magen- und Darmerkrankungen erhalten Sie auf der Seite der Gastroenterologie.

Diabetologie

Über sechs Millionen Menschen in Deutschland sind Diabetiker. Sie bedürfen einer intensiven Schulung und Behandlung, um Spätfolgen wie Nerven- und Sehschäden oder chronisches Nierenversagen zu verhindern.

Das Diabetesteam der Abteilung besteht aus von der Deutschen Diabetes Gesellschaft speziell weitergebildeten Ärzten sowie einer Diabetesberaterin und einer Diätassistentin. Es werden Neueinstellungen und Behandlungsumstellungen in allen Krankheitsstadien durchgeführt. Meist erfolgt dies nach Einweisung über diabetologische Schwerpunktpraxen. Begleitend hierzu findet eine ausführliche Schulung (häufig) unter Einbeziehung der Ehepartner statt.

Schwangere Diabetikerinnen werden in enger Kooperation mit den Ärzten der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe besonders intensiv betreut.

Viele Diabetiker sind vom diabetischen Fußsyndrom betroffen, das noch immer häufig zu Amputationen führt. Durch ein aufwändiges Wundmanagement ist es zumeist möglich, dies zu verhindern. Deshalb werden diese Patienten nicht nur in einer speziellen Ambulanz, sondern auch stationär behandelt. Besonders ausgebildete Wundmanagerinnen aus der Pflege stehen den Patienten hilfreich zur Seite.

Zu den diabetologischen Leistungen der Abteilung gehören

  • Neueinstellungen bei Ersterkrankungen
  • Therapieumstellungen
  • Behandlung des diabetischen Fußsyndroms
  • Stationsbegleitende Schulungen
  • Diätberatung

Kardiologie

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die Erkennung und Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen. Hierbei sind die Ultraschallverfahren der Echokardiographie sowohl in der akuten Phase z. B. eines Herzinfarktes wie auch in seiner späteren Behandlung von großer Bedeutung. Die Echokardiographie-Farbdopplergeräte geben Aufschluss über Infarktgröße, Klappenerkrankungen oder Herzwandschwächen und sind somit auch wichtige Hinweise für die weiteren Behandlungen. Hinzu kommen Diagnostik und Therapien besonders im Bereich von Herzrhythmusstörungen, die neben medikamentöser Behandlung optional über die Implantation eines Herzschrittmachers behoben werden können.

Die Abteilung verfügt über eine langjährige Erfahrung mit Ein- und Zweikammerschrittmachern.

Zur Verbesserung der Versorgung chronisch kranker Patienten wurden strukturierte Behandlungsprogramme für bestimmte Krankheitsbilder entwickelt. Gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten übernimmt das St. Remigius Krankenhaus die qualitativ hochwertige Versorgung im Disease Management Programm Koronare Herzkrankheit (DMP KHK) .

Zu den kardiologischen Leistungen der Abteilung gehören

  • Langzeit Blutdruck- und EKG-Registrierung
  • Belastungs-EKG
  • Echokardiographie (von außen und durch die Speiseröhre)
  • Schrittmacherimplantation
  • Rechtsherzkatheteruntersuchung
  • Spiroergometrie

Schlafmedizin

Die Abteilung für Innere Medizin imSt. Remigius Krankenhaus Opladen verfügt über ein Schlafmedizinisches Zentrum mit einem modernen Schlaflabor zur Diagnostik und Therapie schlafbezogener Erkrankungen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Schlafmedizinischen Zentrums.

Sportmedizinische Leistungsdiagnostik

In der Abteilung für Innere Medizin werden regelmäßig auch sportmedizinische Leistungsdiagnosen durchgeführt. Diese können als Laufband- oder Fahrrad-Spiroergometrie durchgeführt werden, ebenso als Lactat-Leistungsdiagnostik oder in der Kombination von beidem. Sportmedizinische Leistungsdiagnosen ermöglichen objektive Aussagen über die Trainingssteuerung und die Trainingsintensität. Auch der Trainingszustand eines Probanden ist gut darstellbar. Im Verlauf können so Leistungssteigerungen erkannt werden. Sporttauglichkeitsprüfungen und gutachterliche Stellungnahmen gehören ebenfalls zu diesem Aufgabenbereich.

Die sportmedizinischen Untersuchungen können auch ambulant durchgeführt werden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin im Sekretariat der Abteilung für Innere Medizin.

Gut zu wissen

Darmzentrum Kplus St. Remigius Leverkusen

Hand in Hand für Ihre Gesundheit

- so ist die Arbeit im Darmzentrum Kplus St. Remigius Leverkusen überschrieben. Dabei geht es um mehr als Medizin: Spezialisten aus unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen haben sich mit weiteren Partnern zusammengeschlossen und bündeln ihre Kompetenzen zum Wohl der Patienten.

Durch die Zusammenführung der unterschiedlichen Kompetenzen aus verschiedenen Bereichen können wir eine individuell auf die betroffenen Patienten zugeschnittene und leitlinienorientierte Diagnostik und Therapie anbieten. Eine enge Vernetzung der beteiligten Spezialisten sorgt für geregelte Informationswege zwischen den an der Behandlung beteiligten Spezialisten, für Transparenz innerhalb der Therapieabläufe und damit für eine bestmögliche Behandlung der Patientinnen und Patienten.

Sicherheit, Kompetenz und Effektivität in der Behandlung lassen sich besonders durch die verzahnte interdisziplinäre Zusammenarbeit und die große Erfahrung aufgrund vieler behandelter Patienten sicherstellen. Dieses Qualitätsmerkmal zeichnet das Darmzentrum Kplus St. Remigius Leverkusen aus.

Rheinisch-Bergisches Lungenzentrum Leverkusen

Wenn die Luft zum Leben fehlt

COPD, Lungenentzündungen, Tuberkulose und Lungenkrebs gehören zu den gefährlichsten Lungenerkrankungen weltweit.

Doch auch gutartige Erkrankungen wie Zysten oder Blasen in der Lunge, hartnäckige Infekte und Emphyseme sowie angeborene Deformitäten wie die Trichterbrust werden sich den Prognosen nach weiter verbreiten – mit all den persönlichen, aber auch wirtschaftlichen Folgen, die mit einer Lungenerkrankung verbunden sind.

Wenn die Luft zum Leben fehlt, nimmt die Leistungsfähigkeit rapide ab, selbst kleinste Wege werden durch die Atemnot scheinbar unüberwindbar, die Patienten vermeiden körperliche Anstrengung, der Allgemeinzustand verschlechtert sich weiter.

Mit einem dreistufigen Konzept tritt das Rheinisch-Bergische Lungenzentrum dieser Spirale entgegen, sowohl bei gutartigen oder chronischen als auch bei bösartigen Erkrankungen. Unter einem Dach werden die Kompetenzen in

  • Diagnostik
  • konversativer und operativer Therapie
  • und der ambulanten pneumologischen Rehabilitation gebündelt.

Die sprichwörtlichen kurzen Wege über die traditionellen fachärztlichen Grenzen hinweg schaffen die Voraussetzungen für eine bestmögliche Behandlung. Die enge Kooperation mit Hausärzten, niedergelassenen
Fachärzten und anderen Krankenhäusern runden unser medizinisches Konzept ab. Die Betreuung durch unseren Sozialdienst, die Seelsorge und Selbsthilfegruppen bietet Unterstützung abseits der medizinischen Versorgung.

Diagnose- und Therapiemöglichkeiten

Bluthochdruckkrankheit (Hypertonie)

  • Langzeit- Blutdruckmessungen und EKG-Registrierungen
  • Belastungs-EKG
  • Echokardiographie: Ultraschalluntersuchung des Herzens, seiner Klappen und der großen Gefäße
  • Duplexuntersuchung der Nierenarterien: Ultraschalluntersuchung, anhand derer der Blutstrom bildlich und akustisch dargestellt werden kann
  • Labor- und Urinuntersuchungen bei Verdacht auf sekundäre Hypertonie (Bluthochdruckerkrankung, deren Ursache andere Grundkrankheiten, z.B. Erkrankungen der Nieren sind)

Pulmonale Herzkrankheit und Krankheiten des Lungenkreislaufs

Pulmonale Herzkrankheit: Herzkrankheit, die durch verschiedene Erkrankungen der Lunge verursacht wird.

  • Echokardiographie: Ultraschalluntersuchung des Herzens, seiner Klappen und der großen Gefäße
  • Spiroergometrie: Atemgasmessung unter Belastung (Fahrradergometer)
  • Rechtsherzkatheteruntersuchung: minimal-invasive Untersuchung des Herzens im Bereich der rechten Herzkammer
  • CT-Thorax: Computertomographie des Brustkorbs

Hormonerkrankungen sowie Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten

  • Neueinstellung und Therapie bei Typ-1 und Typ-2 Diabetes mellitus
  • Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms: mögliche Folgeerkrankung des Diabetes mellitus
  • Stationsbegleitende Diabetiker-Schulungen
  • Diätberatungen
  • Ultraschalluntersuchung  und Funktionsdiagnostik der Schilddrüse
  • Labordiagnostik von Nebennierenerkrankungen, der Nebenschilddrüse und der Hirnanhangdrüse (Hypophyse)

Erkrankungen der Atemwege und der Lunge

  • Endobronchialer Ultraschall (EBUS) zur minimal-invasiven Untersuchung der Lunge

    Umfangreiches Lungenfunktionslabor mit Möglichkeiten zur
  • Bodyplethysmographie: Methode der Lungenfunktionsmessung durch Messung des Atemwegswiderstandes
  • Lungenfunktionsprüfung mit/ohne Belastung und Blutgasanalyse
  • Allergietestungen
  • Rechtsherzkatheteruntersuchung: minimal-invasisve Untersuchung des Herzens im Bereich der rechten Herzkammer

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes

  • Ultraschall des Bauchraumes (Abdomen)
  • Doppler- und farbkodierte Duplexsonographie der Gefäße des Bauchraumes
  • Bauchhöhlen- und Leberpunktion
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie/ÖGD: Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm
  • Aufdehnung von gut- und bösartigen Verengungen (Stenosen) der Speiseröhre und des Magens
  • Behandlung von Krampfadern (Varizen) der Speiseröhre durch Abschnüren (Ligatur) oder Sklerosierung
  • Blutstillung mittels Hämoclip oder Unterspritzung
  • Injektion und Argonplasma-Koagulation: spezielle Methode zur „Verkochung" krankhaften Gewebes durch einen Hochfrequenzstrom
  • Argonplasma-Koagulationsbehandlung von Gefäßfehlbildungen (Angiodysplasien)
  • Endoskopische Fremdkörperentfernungen
  • Perkutane Endoskopische Gastrostomie/PEG: künstliche Verbindung zwischen Bauchwand und Magen durch die Haut zur künstlichen Ernährung
  • Jet-PEG: Darmsonde, die durch eine PEG-Sonde im Magen in den Darm vorgeschoben wird
  • Ileocoloskopie: Dickdarmspiegelung mit Spiegelung des unteren Dünndarmabschnitts
  • Polypektomie: Entfernung von Polypen des Magen-Darm-Traktes
  • Mukosektomie/EMR: Endoskopische tiefe Abtragung von Polypen
  • Endoskopisch retrograde Cholangio-Pankreatikographie/ERCP: Methode zur Darstellung des Gallenwegs- und Bauchspeicheldrüsensystems
    mit Papillenmuskelspaltung zur Gallensteinentfernung (Papillotomie)
  • Gallensteinextraktion, ggf. mit mechanischer Zertrümmerung (Lithotripsie)
  • Stentimplantation in die Gallenwege zur Behandlung von Verengungen (Stent = kleine Endoprothesen in Röhrchenform, die den jeweiligen Gang offen halten)
  • Abstrich (Bürstenzytologie) aus Gallen- und Pankreasgang
  • Nasobiliäre (von der Nase zum Gallengang verlaufende) Sonde zur Spülung der Gallenwege
  • Therapie von postoperativen Gallengangsleckagen mittels Gefäßstützen (Stentimplantation)
  • Radiologische Ösophagusbreischluck-Darstellung: Methode zur Darstellung des Rachens und der Speiseröhre
  • Magen-Darm-Passage/MDP zur Diagnostik funktioneller Störungen: Röntgenuntersuchung, bei der mithilfe von Kontrastmitteln Magen und Dünndarm dargestellt werden
  • Colon-Transitzeitbestimmung: Methode zur Bestimmung der Zeitspanne von der Aufnahme bis zur Ausscheidung von Nahrung
  • Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie/MRCP: Methode zur Darstellung des Gallenwegs- und Pankreasgangsystem
  • MRT-Dünndarmuntersuchung: MR-Enteroklysma (MR-Sellink)

Herzrhythmusstörungen

  • 12-Kanal-Ruhe-EKG
  • Belastungs-EKG
  • Langzeit-EKG
  • Implantation von Ereignisrekordern (implantierbare Aufnahmegeräte, die bei sehr selten auftretenden Herzrhythmusstörungen eine kontinuierliche EKG-Erfassung über einen längeren Zeitraum ermöglichen)
  • Echokardiographie: Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall
  • Transöspophageale Echokardiographie/TEE: Echokardiographie durch die Speiseröhre
  • Herzschrittmacherimplantation: Einkammer- und Zweikammer-Systeme
  • Schrittmacher-Funktionsüberprüfungen und Ereignisrekorderüberprüfungen
  • Pharmakologische und elektrische Kardioversion von Herzrhythmusstörungen: Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus, z.B. bei Vorhofflimmern mithilfe von Medikamenten oder eines Defibrillators

Krankheiten des Brustfells (Pleura)

  • CT-Thorax-Untersuchungen: Computertomographie des Brustkorbs
  • Ultraschalluntersuchung
  • Pleurapunktion zur Entnahme von Flüssigkeit aus dem Zwischenraum zwischen Lunge und Brustkorb (Pleuraspalt)

Onkologische Erkrankungen (Krebserkrankungen)

  • Ultraschall von Bauchraum, Brustfell, Hals und Schilddrüse
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie/ÖGD: Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm
  • Ileocoloskopie: Dickdarmspiegelung mit Spiegelung des unteren Dünndarmabschnitts
  • Leberpunktion
  • Bauchhöhlenpunktion
  • Pleurapunktion zur Entnahme von Flüssigkeit aus dem Zwischenraum zwischen Lunge und Brustkorb (Pleuraspalt)
  • Bronchoskopie mit transbronschialer Biopsie: Lungenspiegelung mit Gewebeprobenentnahme
  • Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie/ERCP: endoskopische Gallengangs- und Bauchspeicheldrüsengangsdarstellung mit Bürstenzytologie, ggf. mit Biopsie zur Gewebeprobeentnahme

Schlafstörungen

  • Schlaflabor mit sechs Messplätzen, fünf Screening-Geräten und Langzeitpulsoximeter zur Diagnose von schlafbezogenen Atemregulationsstörungen
  • Nasal Continuous Positive Airway Pressure/ nCPAP-Therapie: nasaler kontinuierlicher positiver Atemwegs-Druck: nächtliche Atemunterstützung/Beatmung mittels einer Nasenmaske

Sonstige Formen der Herzkrankheit

  • 12-Kanal-Ruhe-EKG
  • Langzeit-EKG
  • Belastungs-EKG
  • Echokardiographie: Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall
  • Echokardiographie durch die Speiseröhre
  • Stressechokardiographie: Echokardiografie unter Belastung

Kontakt

Dr. Claudia Münks-Lederer

Chefärztin

Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie,
Schlafmedizin

Esra Özdemir Gülec

Sekretariat

Telefon 0 21 71/4 09-5 23 51

Telefax 0 21 71/4 09-5 23 59

E-Mail an die Abteilung

Team

Dr. Peter Mauckner

Leitender Oberarzt Diabetologie

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologe DDG

Dr. Volker Groneck

Departmentleiter Gastroenterologie / Leitender Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin,
Gastroenterologie

Dr. Ute Gehrmann

Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie

Dr. Ulrike Röhn

Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin,
Pneumologie und Allergologie,
Zusatzbezeichnungen: Intensivmedizin,
Somnologie (DGSM), Rehabilitationswesen

Weiterbildung

Innere Medizin

St. Remigius Krankenhaus Opladen

Basisiweiterbildung Innere Medizin
Umfang 36 Monate
Befugte Ärzte: Dr. med. Peter Mauckner, Dr. med. Claudia Münks-Lederer

Innere Medizin

St. Remigius Krankenhaus Opladen

Facharzt Innere Medizin
Umfang 24 Monate
Befugter Arzt: Dr. med. Peter Mauckner

Innere Medizin und Gastroenterologie

St. Remigius Krankenhaus Opladen

Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie
Umfang 36 Monate
Befugte Ärzte: Dr. med. Ute Gerhmann, Dr. med. Volker Groneck 

Innere Medizin und Gastroenterologie

St. Remigius Krankenhaus Opladen

Facharzt Innere Medizin und Gastroenterologie
Umfang 24 Monate
Befugte Ärztin: Dr. med. Ute Gehrmann

Innere Medizin und Pneumologie

St. Remigius Krankenhaus Opladen

Facharzt Innere Medizin und Pneumologie
Umfang 36 Monate
Befugte Ärztin: Dr. med. Claudia Münks-Lederer

Diabetologie

St. Remigius Krankenhaus Opladen

Zusatz-Weiterbildung Diabetologie
Umfang 18 Monate
Befugter Arzt: Dr. med. Peter Mauckner

Internistische Intensivmedizin

St. Remigius Krankenhaus Opladen

Zusatz-Weiterbildung Internistische Intensivmedizin
Umfang 18 Monate
Befugte Ärztin: Dr. med. Ulrike Röhn

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