Geriatrie

Altersmedizin

Die Geriater im St. Remigius Krankenhaus Opladen folgen stets einen ganzheitlichen Ansatz, um ihre älteren Patienten möglichst fit und selbstständig nach Hause entlassen zu können. 

Die Geriatrie unterscheidet sich von herkömmlichen Klinikabteilungen vor allem durch ihr großes Team aus

  • Ärzten
  • Physiotherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Logopäden
  • Sozialarbeitern
  • und Pflegekräften.

Mit sogenannter aktivierender Pflege helfen wir unseren Patienten dabei, wieder möglichst viele Aufgaben im Alltag – beispielsweise die Körperpflege oder das Herrichten des Frühstücks – selbst zu übernehmen.

Experten-Team

für die medizinischen Belange älterer Menschen

Generell ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit – auch mit anderen medizinischen Fachdisziplinen – in der Geriatrie oder Altersmedizin einen hohen Stellenwert.

Das geriatrische fachärztliche Team besteht aus

  • Internisten
  • einer Allgemeinmedizinerin
  • und einer Neurologin.

In der Geriatrie existieren darüber hinaus Zusatzqualifikationen für Palliativmedizin und physikalische Therapie/Balneologie. Alle Fachärzte besitzen die Zusatzbezeichnung für Geriatrie.

Mindestens zweimal wöchentlich erfolgen gemeinsame unfallchirurgische Visiten im Rahmen des Alterstraumzentrums. Bei Bedarf  übernehmen beispielsweise Chirurgen, Orthopäden, Psychiater oder HNO-Fachärzte Konsile in der Geriatrie.

Der Soziale Dienst steht den Patienten und ihren Angehörigen stets zur Seite, wenn die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt vorbereitet werden muss. Beispielsweise beraten die Mitarbeiter zum Thema häusliche Pflege. Auch die Krankenhausseelsorger sind selbstverständlich jederzeit für die Patienten da.

    Anmeldung zur geriatrischen Komplexbehandlung

    für einweisende Ärzte

    Als Die Geriatrie des St. Remigius Krankenhauses Opladen kümmert sich um die besonderen Bedürfnisse des alternden und kranken Menschen. Neben Diagnostik und Therapie von Akuterkrankungen steht im Vordergrund, den Patienten wieder möglichst viel Selbstständigkeit zu ermöglichen. Für die Aufnahme der Patienten ermittelt das Team vorab den geriatrischen Handlungsbedarf.

    Bitte füllen Sie zur Anmeldung für Ihre Patienten das Formular Anmeldung zur geriatrischen Komplexbehandlung aus und lassen uns dieses per Fax zukommen. Sie können das Formular am PC oder handschriftlich ausfüllen.

    Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie gerne unser Sekretariat.

    Schwerpunkte der Geriatrie

    Geriatrisches Assessment

    Im Geriatrischen Assessment untersucht der Arzt die funktionellen Fähigkeiten des Patienten, die bedeutsam sind, um seine Selbstständigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Diagnostik ist in zwei Schritte unterteilt. Im ersten Schritt wird anhand eines Fragebogens erhoben, ob der Patient beispielsweise beim Sehen oder Essen eingeschränkt ist, wie sein emotionales Befinden ist und ob er soziale Unterstützung benötigt. Werden hierbei Probleme ersichtlich, erfolgt im zweiten Schritt ein umfassendes Basis-Assessment mit unterschiedlichen Tests und Fragebögen. Danach werden Diagnostik und Therapie individuell geplant. Durch dieses Verfahren können oft gute Ergebnisse erzielt und Selbstständigkeit, kognitiver und emotionaler Zustand verbessert werden.

    Zu den im Geriatrischen Assessment angewendeten Tests zählen:

    Demenzscreening und Tests der kognitiven Leistungen

    • Mini Mental State (Folstein) – Kognitionstestung
    • Syndrom Kurz Test (SKT) – Test zur Erfassung von Aufmerksamkeits- und Gedächtnisproblemen
    • Dem Tec – Einschätzungstest, ob eine dementielle Entwicklung vorliegen könnte
    • Uhrentest – Test zur Beurteilung der räumlich-konstruktiven Fähigkeiten

    Aktivitäten des täglichen Lebens/ADL

    • Barthel Index – Beurteilung von Defiziten in der Selbsthilfefähigkeit

    Depressionsscreening

    • GDS, geriatrische Depressionsskala – Test zur Einschätzung der emotionalen Lage von geriatrischen Patienten

    Mobilitätstests

    • Nach Tinetti – Gehprobe
    • Time up and go Test – Test zur Beurteilung der Mobilität

    Ernährungsstatus

    • BMI, Body Mass Index
    • MNA: Screening zum Erkennen von Mangelernährung

    DEXA-Messung

    Um eine Osteoporose abzuklären, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Knochendichtemessung mittels DEXA-Verfahren (Dual-Röntgen-Absorptiometrie). Hierbei handelt es sich um eine bewährte Methode, die auch der Dachverband Osteologie in seinen Leitlinien bevorzugt.

    Mit dem DEXA-Verfahren wird er Mineralsalzgehalt meist an Hüfte oder Lendenwirbelsäule mithilfe von geringen Röntgenstrahlen gemessen. Durchdringen die energiereichen Röntgenstrahlen einen Knochen, schwächen sie sich ab. Das bedeutet: Je dichter der Knochen und je größer die Knochenmasse ist, desto schwächer die Strahlung. Diese Strahlenschwankung wird gemessen und computerbasiert ausgewertet.

    Das Ergebnis wird als T-Wert angegeben, der die Verringerung der gemessenen Knochendichte im Vergleich zum Normalwert angibt.

    Die Untersuchung dauert fünf bis zehn Minuten und findet dienstags und donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr im Haus statt.

    Da es sich um eine IGEL-Leistung handelt, übernimmt die Krankenkasse diese Leistung nicht.

    Weitere Informationen erhalten Interessierte telefonisch im Sekretariat der Geriatrie. 

    Ergotherapie

    Ergotherapie fördert den lebenspraktischen Bereich. Ausgefallene oder geschwächte Funktionen sollen wiederhergestellt und physische, psychische und geistige Fähigkeiten erhalten werden. Die Ergotherapie beinhaltet unter anderem die Mobilisation des Patienten, Wasch- und Esstraining. Um die geistigen Fähigkeiten anzuregen und aufrecht zu erhalten bietet die Ergotherapie eine Denksportgruppe und Einzelförderung an.

    Physiotherapie

    Die Abteilung für physikalische Therapie gliedert sich in die Bereiche

    • Krankengymnastik
    • Massage
    • Ergotherapie
    • Bewegungsbad
    • Bäder
    • und Elektrotherapie.

    Es werden sowohl stationäre als auch ambulante Patienten betreut. Stationäre Patienten erhalten bei Bedarf eine Verordnung ihres Stationsarztes.

    Nach der Entlassung stehen für die ambulante Behandlung erfahrene Physiotherapeuten des Remigius Reha-Zentrums zur Verfügung. Hierfür wird eine Heilmittelverordnung (Rezept) benötigt, die entweder von einem niedergelassenen Arzt oder einem Arzt der Ambulanz ausgestellt werden kann. Auch eine Therapie auf eigene Kosten ist möglich.

    Logopädie / Klinische Linguistik

    Die Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen umfasst sowohl die ganzkörperliche Arbeit an Haltung und Körperspannung als auch die spezifische Mobilisation und Stimulation im Gesichtsbereich, Mund- und Rachenraum.

    Patienten sollen so gut wie möglich wieder an eine normale Nahrungsaufnahme herangeführt werden. Hier arbeiten

    • Logopäden
    • Pflegepersonal
    • Ärzte
    • und Küchenteam

    eng zusammen. Durch die Logopädie wurde ein spezielles Koststufenmodell entwickelt und eingeführt. Darüber hinaus ist eine apparative Schluckuntersuchung möglich. Wichtig ist auch, die Angehörigen zu beraten und anzuleiten.

    Um Sprachstörungen nach einem Schlaganfall oder bei demenziellen Prozessen zu therapieren, werden individuelle Behandlungspläne erstellt. Die betroffenen Bereiche werden gefördert und die verbliebenden Fähigkeiten optimal einbezogen und ausgebaut. Ziel ist es, die Kommunikationsfähigkeit der Patienten zu verbessern. Die Möglichkeit, sich im Alltag mitteilen zu können, steht dabei vor einer korrekten Grammatik und Lautstruktur.

     

    Gut zu wissen

    Diagnostische Möglichkeiten

    Die Geriatrie in Opladen verfügt über eine umfassende Diagnostik wie

    • Laborchemie inklusive Liquordiagnostik (z.B. zur Demenzabklärung)
    • EKG
    • Ergometrie
    • Langzeit-EKG
    • Langzeitblutdruckmonitoring
    • Spirometrie
    • Sonographie von Gefäßen und Organen inklusive Duplexsonographie
    • Echokardiographie einschließlich Schluckechokardiographie (TEE)
    • Endoskopie mit ÖGD
    • Koloskopie und Bronchoskopie
    • DEXA-Messung
    • Röntgenabteilung inklusive CT und MRT in Kooperation  mit med 360 Grad
    • EEG.

    Kontakt

    Sascha Wihstutz

    Chefarzt

    Facharzt für Innere Medizin
    Zusatzbezeichnungen: Geriatrie,
    Physikalische Therapie und Balneologie,
    Fachkunde Rettungsdienst,
    ABS (Antibiotic Stewardship) - Experte

    Kerstin Kohl

    Sekretariat

    Telefon 0 21 71/4 09-5 24 40
    Telefax 0 21 71/4 09-5 24 42
    E-Mail an die Abteilung

    Team

    Elena Azemscha

    Oberärztin

    Fachärztin für Innere Medizin
    Zusatzbezeichnung Geriatrie und Palliativmedizin

    Katarzyna Dziech

    Oberärztin

    Fachärztin für Neurologie
    Zusatzbezeichnung Geriatrie

    Alebachew Moges Tarekegne

    Oberarzt

    Facharzt für Innere Medizin
    Zusatzbezeichnung Geriatrie und Palliativmedizin

    Weiterbildung

    Innere Medizin

    St. Josef Krankenhaus Wiesdorf

    Basisweiterbildung Innere Medizin
    Umfang 24 Monate
    Befugter Arzt: Sascha Wihstutz

    Geriatrie

    St. Josef Krankenhaus Wiesdorf

    Zusatz-Weiterbildung Geriatrie
    Umfang 18 Monate
    Befugter Arzt: Sascha Wihstutz

    Verbundweiterbildung Allgemeinmedizin

    Der Bedarf an niedergelassenen Hausärzten wird in naher Zukunft auch in Nordrhein-Westfalen deutlich steigen, doch es fehlt der medizinsche Nachwuchs. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, haben sich das St. Remigius Krankenhaus Opladen, das St. Josef Krankenhaus Wiesdorf und elf Leverkusener hausärztliche Praxen zu einem Ausbildungsverbund zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie ein Ausbildungsmodell vereinbart, das dem ärztlichen Nachwuchs die Spezialisierung zum Allgemeinmediziner erheblich vereinfachen soll. Zusammen bieten sie die fachärztliche Weiterbildung zum Allgemeinmediziner an. Das entsprechende Curriculum für den Facharzt Innere und Allgemeinmedizin finden Sie hier.

    Folgende hausärztliche Praxen sind an der Ausbildung beteiligt:

    Dr. Ulrich Faßbender und Dr. Li Tin Tan-Müller 
    Hardenbergstraße 60 
    51373 Leverkusen

    Telefon: 02 14/6 33 23

    Dr. Elisabeth Felde-Rosenstock 
    Schulstraße 39 
    51399 Leverkusen

    Telefon: 0 21 74/6 06 06

    Dr. Hinrich Haag
    Kölner Straße 126 
    51399 Leverkusen

    Telefon: 0 21 71/20 16

    Kurt Hahn 
    Warthestraße 3 
    51371 Leverkusen

    Telefon: 02 14/2 27 72

    Dr. Alla Kelm
    Oulustraße 5
    51375 Leverkusen 

    Telefon: 02 14/50 46 43

    Dr. Günter Klünsch
    Gerichtsstraße 2
    51379 Leverkusen 

    Telefon: 0 21 71/4 66 44

    Dr. Richard Lietz
    Hauptstraße 84
    51373 Leverkusen

    Tel.: 02 14/40 27 78 

    Dr. Andreas Schnadt und Dr. Stephan Thomalla 
    Lützenkirchener Straße 393 
    51381 Leverkusen

    Telefon: 0 21 71/76 51 51

    Dr. Peter Travnik
    Gezelinallee 16
    51375 Leverkusen 

    Telefon: 02 14/2 06 65 90

    Dr. Wolfram Wieser 
    Friedensstraße 18 
    51373 Leverkusen 

    Telefon: 02 14/4 57 30

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